Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Globaler Flächenhunger wird stärker
Der weltweite Flächenbedarf der Landwirtschaft steigt, und dem fallen nicht nur Wälder zum Opfer. Fast viermal schneller als bewaldete Gebiete werden Grasland und Feuchtgebiete in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt. Oft werden diese Flächen für die Produktion von Exportware genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Forscher fordern, den Nutzungsdruck zu verringern.
Nicht nur Regenwälder, sondern auch Grasland und Feuchtgebiete werden weltweit zunehmend in Acker- und Weideland umgewandelt, oft für die Viehzucht und den Export landwirtschaftlicher Produkte. Allerdings sind die nicht von Bäumen geprägten Ökosysteme einem deutlich höheren Umwandlungsdruck ausgesetzt als Wälder. Das zeigt eine aktuelle Studie, die unter der Leitung von Forschern des Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrums gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Schweden, den USA und den Niederlanden durchgeführt wurde. Haupttreiber der Umnutzung von Grasland und Feuchtgebieten ist demnach die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem internationalen Markt.
Laut der Senckenberg-Gesellschaft wurden im betrachteten Zeitraum 2005 bis 2020 Grasland und Feuchtgebiete fast viermal schneller in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt als bewaldete Gebiete. An der Spitze lag Brasilien mit 13% der umgewidmeten Fläche, gefolgt von Russland, Indien, China und den USA mit Anteilen von jeweils etwa 6%. Rund 54% der in Ackerland umwandelten, nicht-waldbasierten Ökosysteme entfielen weltweit auf die Nahrungsmittelproduktion. Der Produktion von Tierfutter waren 34% zuzuordnen; hier lagen Brasilien, Argentinien und die USA mit Anteilen von mehr als 50% weit vorn.
Die Forscher konnten nach eigenen Angaben eine starke Verbindung zwischen landwirtschaftlicher Produktion und dem Konsum in wohlhabenden und schnell wachsenden Volkswirtschaften nachweisen. Die Studienergebnisse zeigen, dass rund 20% der umgewandelten Flächen für die Exportproduktion bestimmt waren. Der Anteil von Futterpflanzen wie Soja und Mais lag bei bis zu 32%. In Brasilien und Argentinien entfielen sogar rund 70% der gesamten umgewandelten Ackerfläche und rund 80% des für den Anbau von Tierfutter genutzten Landes auf die Exportproduktion.
Die Wissenschaftler verweisen darauf, dass nicht-forstwirtschaftliche Ökosysteme besonders geschützt werden müssten. Da sich die politischen Maßnahmen bisher hauptsächlich auf den Schutz der Wälder konzentrierten, wachse der Druck auf andere ökologisch wichtige, oft übersehene Lebensräume wie Grasland und offene Feuchtgebiete. Um zu verhindern, dass dieser Nutzungsdruck einfach auf andere Ökosysteme verlagert werde, müssten politische Maßnahmen besser koordiniert werden. Außerdem müssten Produzenten und Verbraucher in international vernetzten Lieferketten eine größere Verantwortung übernehmen. AgE
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Globaler Flächenhunger wird stärker
Der weltweite Flächenbedarf der Landwirtschaft steigt, und dem fallen nicht nur Wälder zum Opfer. Fast viermal schneller als bewaldete Gebiete werden Grasland und Feuchtgebiete in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt. Oft werden diese Flächen für die Produktion von Exportware genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Forscher fordern, den Nutzungsdruck zu verringern.
Nicht nur Regenwälder, sondern auch Grasland und Feuchtgebiete werden weltweit zunehmend in Acker- und Weideland umgewandelt, oft für die Viehzucht und den Export landwirtschaftlicher Produkte. Allerdings sind die nicht von Bäumen geprägten Ökosysteme einem deutlich höheren Umwandlungsdruck ausgesetzt als Wälder. Das zeigt eine aktuelle Studie, die unter der Leitung von Forschern des Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrums gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Schweden, den USA und den Niederlanden durchgeführt wurde. Haupttreiber der Umnutzung von Grasland und Feuchtgebieten ist demnach die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem internationalen Markt.
Laut der Senckenberg-Gesellschaft wurden im betrachteten Zeitraum 2005 bis 2020 Grasland und Feuchtgebiete fast viermal schneller in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt als bewaldete Gebiete. An der Spitze lag Brasilien mit 13% der umgewidmeten Fläche, gefolgt von Russland, Indien, China und den USA mit Anteilen von jeweils etwa 6%. Rund 54% der in Ackerland umwandelten, nicht-waldbasierten Ökosysteme entfielen weltweit auf die Nahrungsmittelproduktion. Der Produktion von Tierfutter waren 34% zuzuordnen; hier lagen Brasilien, Argentinien und die USA mit Anteilen von mehr als 50% weit vorn.
Die Forscher konnten nach eigenen Angaben eine starke Verbindung zwischen landwirtschaftlicher Produktion und dem Konsum in wohlhabenden und schnell wachsenden Volkswirtschaften nachweisen. Die Studienergebnisse zeigen, dass rund 20% der umgewandelten Flächen für die Exportproduktion bestimmt waren. Der Anteil von Futterpflanzen wie Soja und Mais lag bei bis zu 32%. In Brasilien und Argentinien entfielen sogar rund 70% der gesamten umgewandelten Ackerfläche und rund 80% des für den Anbau von Tierfutter genutzten Landes auf die Exportproduktion.
Die Wissenschaftler verweisen darauf, dass nicht-forstwirtschaftliche Ökosysteme besonders geschützt werden müssten. Da sich die politischen Maßnahmen bisher hauptsächlich auf den Schutz der Wälder konzentrierten, wachse der Druck auf andere ökologisch wichtige, oft übersehene Lebensräume wie Grasland und offene Feuchtgebiete. Um zu verhindern, dass dieser Nutzungsdruck einfach auf andere Ökosysteme verlagert werde, müssten politische Maßnahmen besser koordiniert werden. Außerdem müssten Produzenten und Verbraucher in international vernetzten Lieferketten eine größere Verantwortung übernehmen. AgE
Markttipps
Globaler Flächenhunger wird stärker
Der weltweite Flächenbedarf der Landwirtschaft steigt, und dem fallen nicht nur Wälder zum Opfer. Fast viermal schneller als bewaldete Gebiete werden Grasland und Feuchtgebiete in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt. Oft werden diese Flächen für die Produktion von Exportware genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Forscher fordern, den Nutzungsdruck zu verringern.
Nicht nur Regenwälder, sondern auch Grasland und Feuchtgebiete werden weltweit zunehmend in Acker- und Weideland umgewandelt, oft für die Viehzucht und den Export landwirtschaftlicher Produkte. Allerdings sind die nicht von Bäumen geprägten Ökosysteme einem deutlich höheren Umwandlungsdruck ausgesetzt als Wälder. Das zeigt eine aktuelle Studie, die unter der Leitung von Forschern des Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrums gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Schweden, den USA und den Niederlanden durchgeführt wurde. Haupttreiber der Umnutzung von Grasland und Feuchtgebieten ist demnach die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem internationalen Markt.
Laut der Senckenberg-Gesellschaft wurden im betrachteten Zeitraum 2005 bis 2020 Grasland und Feuchtgebiete fast viermal schneller in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt als bewaldete Gebiete. An der Spitze lag Brasilien mit 13% der umgewidmeten Fläche, gefolgt von Russland, Indien, China und den USA mit Anteilen von jeweils etwa 6%. Rund 54% der in Ackerland umwandelten, nicht-waldbasierten Ökosysteme entfielen weltweit auf die Nahrungsmittelproduktion. Der Produktion von Tierfutter waren 34% zuzuordnen; hier lagen Brasilien, Argentinien und die USA mit Anteilen von mehr als 50% weit vorn.
Die Forscher konnten nach eigenen Angaben eine starke Verbindung zwischen landwirtschaftlicher Produktion und dem Konsum in wohlhabenden und schnell wachsenden Volkswirtschaften nachweisen. Die Studienergebnisse zeigen, dass rund 20% der umgewandelten Flächen für die Exportproduktion bestimmt waren. Der Anteil von Futterpflanzen wie Soja und Mais lag bei bis zu 32%. In Brasilien und Argentinien entfielen sogar rund 70% der gesamten umgewandelten Ackerfläche und rund 80% des für den Anbau von Tierfutter genutzten Landes auf die Exportproduktion.
Die Wissenschaftler verweisen darauf, dass nicht-forstwirtschaftliche Ökosysteme besonders geschützt werden müssten. Da sich die politischen Maßnahmen bisher hauptsächlich auf den Schutz der Wälder konzentrierten, wachse der Druck auf andere ökologisch wichtige, oft übersehene Lebensräume wie Grasland und offene Feuchtgebiete. Um zu verhindern, dass dieser Nutzungsdruck einfach auf andere Ökosysteme verlagert werde, müssten politische Maßnahmen besser koordiniert werden. Außerdem müssten Produzenten und Verbraucher in international vernetzten Lieferketten eine größere Verantwortung übernehmen. AgE


